Traumhaus auf Föhr gewonnen
Veröffentlicht von Stefan Gaul am 9. Mai 2026
Hamburgerin Birgit (62) gewinnt 2,1-Millionen-Euro-Reetdachvilla – „Ich habe einfach nur geheult“
Mit einem 25-Euro-Los fing alles an – jetzt besitzt Birgit aus Hamburg plötzlich ein komplett eingerichtetes Friesenhaus auf Föhr im Wert von rund 2,1 Millionen Euro. Bei der offiziellen Schlüsselübergabe in Utersum flossen Tränen, es gab Gänsehaut-Momente und jede Menge Emotionen. „Es fühlt sich immer noch total surreal an“, sagt Birgit kurz nach der Schlüsselübergabe vor ihrem neuen Reetdachhaus in Utersum. Hinter ihr: weißer Friesenwall, Reetdach, Sonne pur. Vor ihr: ein komplett neues Leben. Die Hamburgerin hat bei der Traumhausverlosung den Hauptpreis gewonnen – eine voll eingerichtete Reetdachvilla auf Föhr im Wert von rund 2,1 Millionen Euro.

Unsere Redaktion durfte Birgit, ihren Sohn Niklas und das Team der Traumhausverlosung bei der offiziellen Übergabe begleiten. Schnell wurde klar: Dieser Tag wird der Familie wohl für immer im Gedächtnis bleiben.
„Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen“
Wie Birgit von ihrem Gewinn erfahren hat, klingt fast wie ein kleiner Krimi. Angefangen hatte alles mit einer E-Mail von Lotto24. „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen“, stand dort. Mehr aber auch nicht – lediglich der Hinweis auf einen Sachgewinn. „Ich dachte erst vielleicht an ein Auto“, erzählt Birgit lachend. Sie spiele nur gelegentlich Lotto – vor allem dann, wenn der Jackpot besonders hoch sei. Manchmal buche sie zusätzlich Lose für die Traumhausverlosung dazu. In diesem Fall investierte sie 25 Euro für ein Paket mit 40 Losen. Dass daraus plötzlich ein Millionengewinn werden würde, ahnte sie nicht einmal ansatzweise.

Kurz nach der Mail klingelte das Handy. Eine unbekannte Nummer. Birgit ging zunächst nicht ran. „Man weiß ja heutzutage nie“, sagt sie. Erst nachdem eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen wurde, rief sie zurück. Am anderen Ende meldete sich Gewinnerbetreuer Günter Kupich von Lotto24. Er verriet zunächst nichts – organisierte stattdessen ein Taxi nach Hamburg zur Lotto24-Zentrale. Dort wartete schließlich die große Überraschung. „Dann hieß es nur noch: Film ab“, erzählt Birgit. Auf dem Bildschirm erschien plötzlich das Traumhaus auf Föhr. „Und dann habe ich einfach nur noch geheult.“
Sohn Niklas hielt alles erst für einen Fake
Auch Sohn Niklas konnte die Nachricht zunächst kaum glauben. „Ich dachte erst: Mama, das ist ein Fake“, erzählt er im Gespräch mit unserem Reporter Stefan Gaul. Er recherchierte selbst nach dem Namen des Gewinnerbetreuers, überprüfte die Mails und suchte nach offiziellen Informationen. Erst danach wich die Skepsis langsam der Realität. „Ich gönne ihr das von Herzen“, sagt Niklas sichtbar bewegt. „Wir waren immer eine sehr bodenständige Familie und hatten nicht viel Geld. Dass meine Mutter jetzt ohne Sorgen in ihre Altersteilzeit gehen kann, bedeutet mir unglaublich viel.“ Besonders emotional sei für ihn auch gewesen, dass hinter der Traumhausverlosung gleichzeitig ein guter Zweck steckt. Ein Teil der Erlöse geht diesmal an die Stiftung Deutsche Sporthilfe zur Förderung junger Talente. „Meine Mutter war selbst immer sportbegeistert“, erzählt Niklas. „Deswegen passt das einfach perfekt.“


Das erste Mal im eigenen Traumhaus
Als Birgit schließlich erstmals ihr neues Zuhause betrat, wurde es erneut emotional. „Es ist einfach wunderschön“, sagt sie beim Rundgang durch das Haus. Besonders beeindruckt habe sie die Liebe zum Detail. „Man merkt, dass sich hier wirklich Gedanken gemacht wurden“, erzählt sie. „Es fühlt sich sofort gemütlich an.“ Noch sei vieles unwirklich. Trotzdem steht für sie bereits fest: Das Haus wird behalten. „Wir verkaufen das auf keinen Fall“, sagt Birgit ganz klar. „Das soll ein Ort für die ganze Familie werden.“ Und tatsächlich denkt sie bereits darüber nach, ihren Lebensmittelpunkt künftig nach Föhr zu verlegen. Noch in diesem Jahr könnte der Erstwohnsitz auf die Insel wechseln.


Angeln von der Seebrücke als Kind
Auf Föhr war Birgit vor ihrem Gewinn nur ein einziges Mal – und das liegt viele Jahre zurück. Damals verbrachte sie als Kind gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester einen Urlaub auf der Insel. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr dabei ein ganz bestimmter Moment: „Ich war acht oder neun Jahre alt, da war ich hier mit meinen Eltern und meiner Schwester“, erinnert sie sich. „Ich weiß noch, dass wir immer von einer Seebrücke aus nach Krebsen geangelt haben.“


Absolutes Herzensanliegen
Trotz der riesigen Freude über ihren Gewinn ist Birgit besonders wichtig, dass hinter der „Traumhausverlosung“ auch ein sozialer Gedanke steckt. Denn ein Teil der Einnahmen jeder Verlosung geht an einen guten Zweck. Diesmal profitiert davon die Stiftung Deutsche Sporthilfe, die mit der Spende gezielt junge Nachwuchstalente unterstützt. Gerade dieses Engagement bedeutet Birgit viel, denn sie war selbst in ihrer Jugend als Leistungssportlerin in der Leichtathletik aktiv. „Für mich ein absolutes Herzensanliegen“, sagt Birgit.
Familiengeheimnis bis Muttertag
Ein Familienmitglied weiß vom Gewinn allerdings noch nichts: Sohn Patrick befindet sich derzeit auf der Rückreise aus Japan. Die Familie hat sich deshalb etwas Besonderes überlegt. Am Muttertag soll die große Überraschung folgen. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken möchte Birgit den offiziellen Gewinnfilm auf dem Fernseher zeigen. „Dann geht die Party ab“, sagt sie lachend.
„Das ist unsere Weihnachtswoche“
Für emotionale Momente sorgte die Schlüsselübergabe aber nicht nur bei der Gewinnerfamilie. Auch Friederike Sistani vom Team der Traumhausverlosung erlebt solche Augenblicke immer wieder hautnah. „Das ist für uns immer unsere Weihnachtswoche“, erzählt sie mit Gänsehaut. Bereits zum siebten Mal begleitet sie eine Traumhaus-Übergabe – und trotzdem sei jeder Moment besonders. „Die Menschen fiebern unglaublich mit“, erzählt Sistani. Viele würden kommentieren, Bilder schicken oder sich vorstellen, selbst in dem Haus zu wohnen. „Und wenn dann jemand so herzlich ist wie Birgit, freuen sich einfach alle mit.“

Vom Empfang auf Föhr zeigte sich Gewinnerin Birgit total begeistert. „Alle waren unglaublich freundlich und herzlich“, sagt sie. „Liebe Grüße an alle Insulaner.“
Föhr statt Hamburg?
Noch ist vieles offen. Birgit möchte weiterhin regelmäßig nach Hamburg fahren – allein schon wegen ihrer Familie und ihrer kleinen Enkeltochter. Trotzdem scheint klar: Föhr wird künftig eine große Rolle in ihrem Leben spielen. „Ich fühle mich hier einfach wohl“, sagt sie beim Blick über die Terrasse ihres neuen Hauses. Und wer weiß – vielleicht sitzt Birgit schon bald regelmäßig in Utersum auf ihrer eigenen Terrasse und blickt auf die Insel, die durch ein 25-Euro-Los plötzlich ihr neues Zuhause geworden ist.
Fotos: Stefan Gaul

Andreas Trotzke am 10. Mai 2026 at 18:07
Glückwunsch Birgit 🙂