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Literarischer Salon Föhr

Veröffentlicht von am 27. März 2026

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Neue Bühne für Gedanken und Geschichten: Erster „Föhrer Literarischer Salon“ lädt zum Mitmachen.

Ein Abend voller Worte, Gedanken und Begegnungen – auf Föhr entsteht ein neues kreatives Format. Am 29. März findet im Kaminzimmer am Sandwall erstmals der „Föhrer Literarische Salon“ statt. Unter dem Motto „Frühlingserwachen“ sind alle eingeladen, eigene Texte mitzubringen oder einfach zuzuhören – ganz egal ob Prosa, Lyrik oder Poetry Slam.

Foto: Stefan Gaul

Eine Idee aus Berlin – jetzt auf Föhr

Initiiert wird das Projekt von Amrei Schnock, die die Idee aus Berlin mit auf die Insel gebracht hat. Dort hatte sie selbst an einem literarischen Salon teilgenommen. „Es ging darum, sich zu treffen, Texte auszutauschen und sich über Gedanken zu begegnen“, erzählt sie. Genau dieses Gefühl möchte sie nun auch auf Föhr schaffen – gemeinsam mit Torsten Tews, mit dem sie bereits in anderen kreativen Projekten zusammenarbeitet.

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Die Entscheidung für das erste Thema fiel ganz spontan. „Wir saßen draußen in der Sonne und haben überlegt, womit wir starten – und da war schnell klar: Frühlingserwachen passt einfach perfekt.“

Offen für alle – ohne Druck

Der literarische Salon soll bewusst niedrigschwellig sein. Es geht nicht um perfekte Texte oder ausgefeilte Formulierungen, sondern um Inhalte, Gedanken und persönliche Perspektiven. „Es sind wirklich alle willkommen – auch die, die noch nie geschrieben haben“, sagt Schnock. Schreiben könne helfen, sich selbst besser zu verstehen und neue Blickwinkel zu entdecken.

Grenzen gibt es dabei kaum. Ob Gedicht, kurze Geschichte oder sogar ein ungewöhnlicher Text wie ein „dramatisch vorgelesener Einkaufszettel“ – erlaubt ist, was inspiriert. Wichtig sei nur: „Es soll nicht quälend werden“, sagt sie schmunzelnd. Die Texte sollen kurz und lebendig bleiben.

Zwischen Tiefgang und Leichtigkeit

Der Abend darf alles sein – ruhig, nachdenklich, aber auch humorvoll. „Es darf unbedingt gelacht werden“, betont Schnock. Gleichzeitig schwingt im Motto „Frühlingserwachen“ auch eine tiefere Ebene mit. Für sie persönlich steht es für Neubeginn, Veränderung – aber auch für den Kreislauf des Lebens. „Es geht um das Abschütteln des Alten und das Entstehen von etwas Neuem.“

Mehr als nur ein einmaliger Abend

Langfristig soll sich aus dem literarischen Salon mehr entwickeln. Geplant ist eine regelmäßige Fortsetzung, idealerweise monatlich. Erste Interessierte haben sich bereits gemeldet – sogar über die Insel hinaus. Perspektivisch könnten daraus auch Schreibwerkstätten entstehen, in denen gezielt an Stil und Ausdruck gearbeitet wird.

Ein Ort für Begegnung und Inspiration

Am Ende geht es vor allem um Austausch. Die Teilnehmer sollen inspiriert, offen und vielleicht mit neuen Gedanken nach Hause gehen. „Sich gesehen und gehört fühlen – das wäre schön“, sagt Schnock. Und auch wer sich noch nicht traut, selbst etwas vorzulesen, ist ausdrücklich willkommen: Zuhören ist genauso Teil des Abends.

Alle Infos auf einen Blick

Der erste „Föhrer Literarische Salon“ findet am Samstag, den 29. März, um 19:30 Uhr im Kaminzimmer des Veranstaltungszentrums am Sandwall statt. Der Eintritt ist frei, für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt. Ein freiwilliger Beitrag ist willkommen. 

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