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Seenotretter im nächtlichen Einsatz

Veröffentlicht von am 9. Februar 2026

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Nächtlicher Notfall auf See: Seenotretter holen Passagierin von 300-Meter-Kreuzfahrtschiff.

Ein medizinischer Notfall mitten in der Nacht hat am Freitag, 7. Februar 2026, einen Einsatz der Seenotretter vor der ostfriesischen Küste ausgelöst. Die Besatzung der Station Hooksiel der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger brachte eine Passagierin von einem 300 Meter langen Kreuzfahrtschiff sicher an Land.

Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Die Frau war an Bord der Poesia auf dem Weg von Southampton nach Hamburg unterwegs, als sie plötzlich auf einem Auge erblindete. Aufgrund des akuten medizinischen Befunds war ein schnellstmöglicher Transport in eine Spezialklinik erforderlich. Ein Rettungshubschrauber konnte jedoch wegen Vereisungsgefahr bei den niedrigen Temperaturen nicht eingesetzt werden.

Treffen beider Schiffe auf hoher See

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Daraufhin alarmierte die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See (MRCC Bremen) den Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN, der umgehend aus Hooksiel auslief. Während der Seenotrettungskreuzer mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs war, nahm auch das Kreuzfahrtschiff Kurs auf den Treffpunkt.

Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Gegen 22.30 Uhr trafen sich beide Schiffe nördlich der Insel Langeoog. Trotz der enormen Größenunterschiede – 300 Meter Kreuzfahrtschiff und 23 Meter Seenotrettungskreuzer – konnte die Patientin bei vergleichsweise ruhigem Seegang von rund einem Meter sicher übergesetzt werden.

Anschließend nahm die BERNHARD GRUBEN Kurs zurück auf Hooksiel. Mit rund 24 Knoten, knapp 45 km/h, lief der Seenotrettungskreuzer den Hafen an. Gegen Mitternacht traf dort nahezu zeitgleich ein angeforderter Rettungswagen ein. Die Frau wurde an Land übergeben und direkt in eine Spezialklinik weitertransportiert.

Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Hubschrauber stand wetterbedingt nicht zur Verfügung 

Der Einsatz zeigt erneut, wie wichtig die professionelle Seenotrettung gerade dann ist, wenn andere Rettungsmittel – wie in diesem Fall ein Hubschrauber – wetterbedingt nicht zur Verfügung stehen.

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