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Umfangreiche Baggerarbeiten im Wyker Hafen

Veröffentlicht von am 14. Januar 2026

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Der Städtische Hafenbetrieb der Stadt Wyk legt stets großen Wert darauf, dass imWyker Hafen sowohl die gewerbliche als auch die freizeitliche Schifffahrt bestmögliche Bedingungen vorfindet. So werden in jedem Winterhalbjahr durch Baggerarbeiten an verschiedenen Stellen Ablagerungen wie Schlick oder Sand entfernt. Dies dient der Sicherstellung der Fahrrinnentiefe und der Aufrechterhaltung der Schifffahrt. Im vergangenen Jahr konnte die jährliche Abbaumenge durch eine naturschutzrechtliche Genehmigung des LKN.SH und einer wasserrechtlichen Erlaubnis des Landes S-H von 5.000 m³ auf 9.000 m³ erhöht werden.

Der dänische Hopperbagger „Lea Høj“ aus Horsens im Wyker Hafen (Foto: Stadt Wyk Andreas Hansen)

Für den Winter 2025/26 erhielt der Städtische Hafenbetrieb zur Erhaltung der Befahrbarkeit vom LKN.SH eine zusätzliche naturschutzrechtliche Genehmigung von einmalig 29.500 m³ an Baggergut zur Tiefenerhaltung durch Sedimentbeseitigung im Bereich des Sportboothafens und des gewerblichen Hafens Wyk auf Föhr. Per Wasserinjektionsverfahren durften außerdem 9.400 m³ an Kleinstsegmenten auf umweltfreundliche Weise aus dem Wasser entfernt werden. Beide Maßnahmen wurden vom Land Schleswig-Holstein gefördert.

Den Auftrag für die Baggerarbeiten erhielt per Ausschreibungsverfahren die dänische Firma Høj Marine Contractor aus Horsens, die seit 1958 Wasserbauarbeiten durchführt. Ende November 2025 nahm zunächst der Schwimmbagger Aase Høj und kurz darauf der Hopperbagger Lea Høj im Wyker Hafen seine Arbeit auf. Zum größten Teil im Sportboothafen, welcher in drei Teilbereiche unterteilt wurde, aber auch an der Alten Mole, an der Quermole längs der Hafeneinfahrt und am Ruheliegeplatz wurden die Baggerarbeiten durchgeführt. Dabei wurde jeder Arbeitsschritt/jede Baggerschaufel genau dokumentiert und per Tagesreport ans Wyker Hafenbüro übermittelt und auch in eine Gesamtübersicht eingearbeitet.

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Aber wohin mit dem Baggergut? Hierfür hat der LKN.SH eine durch koordinierte Eckpunkte genau festgelegte Fläche in der Norderaue, dem Wattstrom in der Nordsee bestimmt. Laut Seekarte befindet sich dort eine Tiefe von rund 27 Metern. Durch eine geöffnete Bodenluke im Laderaum des Hopperbaggers, dem sogenannten Hoppertank, wird das Material an der dafür vorgesehenen Stelle in kürzester Zeit entladen.

Bis Ende Januar werden die Arbeiten der Lea Høj im Wyker Hafen noch andauern. Selbst Schnee und
Minusgrade konnten der Wind und Wetter erprobten dänischen Crew nichts ausmachen. Wie sie
sagen, hätte ihnen in den zwei Monaten besonders die dortige Idylle mit spektakulären
Sonnenaufgängen imponiert. Und ja: Tatsächlich hätte man beim Ausbaggern neben diversen
morschen Dalben auch einen alten Reifen und einen sehr rostigen Einkaufswagen ans Tageslicht
hochgeholt. Doch fügt Besatzungsmitglied Kristian lachend hinzu: „Diese wurden jedoch nicht etwa an
der tiefsten Stelle der Norderaue versenkt, sondern ordnungsgemäß zur Entsorgung übergeben.“

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