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Angespannte Winterlage auf den Inseln – unser Live-Blog

Veröffentlicht von am 8. Januar 2026

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Schnee, Sturm, Glatteis: Angespannte Winterlage auf den Inseln – unser Live-Blog.

Schnee, kräftiger Wind und glatte Straßen bestimmen am Freitag die Wetterlage auf den Inseln und im Umkreis. Örtlich kann es zu Schneeverwehungen und Einschränkungen kommen. Hier in unserem Live-Blog informieren wir fortlaufend über die aktuelle Lage. 

Mittelbrücke in Wyk aus Sicherheitsgründen gesperrt

09.01.2026 | 16:36 Uhr

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In Wyk auf Föhr ist die Mittelbrücke derzeit für den Publikumsverkehr gesperrt. Grund sind die winterlichen Bedingungen und Sicherheitsbedenken. Das bestätigte Pressesprecher Andreas Hansen. Die Brücke sei aufgrund ihrer Bauweise nur schwer vom Schnee zu räumen und liege zudem weit hinten in der Prioritätenliste des Winterdienstes. „Die Mittelbrücke ist zur allgemeinen Sicherheit gesperrt. Sie ist nicht leicht zu räumen und der Bereich hat aktuell keine Priorität“, erklärte Hansen.
Mit der Sperrung solle zudem unvernünftigem Verhalten entgegengewirkt werden. Die Maßnahme diene der Gefahrenabwehr und gelte bis auf Weiteres.

Foto: Stefan Gaul 


Oststurm sorgt für extremes Niedrigwasser – Fährverkehr zeitweise eingeschränkt

09.01.2026 | 15:24 Uhr

Der kräftige Oststurm hat auf Föhr und Amrum nicht nur Sturm, sondern auch außergewöhnlich niedriges Wasser verursacht. Durch die Windrichtung wurde das Wasser in Richtung offene Nordsee gedrückt. Am Pegel im Hafen von Wittdün wurde ein Wasserstand von rund 1,40 Metern unter dem mittleren Niedrigwasser gemessen – ein Wert, der selbst für erfahrene Schifffahrtsexperten ungewöhnlich ist. Angesichts der Lage hatte die Wyker Dampfschiffs-Reederei vorsorglich den Fährverkehr am Freitagvormittag ausgesetzt. Auch für Samstag (10. Januar) kommt es weiterhin zu Ausfällen und Fahrplanänderungen auf den Verbindungen zwischen Dagebüll, Föhr und Amrum.
Inzwischen ist der Fährbetrieb auf der Strecke zwischen Föhr und Amrum wieder angelaufen. Reisende werden dennoch gebeten, sich vor Fahrtantritt über den aktuellen Stand zu informieren, da es weiterhin zu kurzfristigen Änderungen kommen kann.

Foto: Stefan Gaul 

Bürgermeister Pollmann: Helgoland vorbereitet – erste Sturmschäden gemeldet

09.01.2026 | 13:28 Uhr

Auf Helgoland läuft der Wintersturm bislang kontrolliert, dennoch gibt es erste Schäden. Bürgermeister Thorsten Pollmann schilderte die Lage gegenüber unserer Redaktion. Nach seinen Angaben wurden am Morgen Windstärken um 10 gemessen. Schnee liege bislang kaum, werde aber durch den Sturm verweht. Die Gemeinde habe sich frühzeitig vorbereitet: Die Fähre nach Cuxhaven sowie die Dünenfähre wurden eingestellt, Schule und Kurmittelhaus blieben geschlossen. Ziel sei es gewesen, insbesondere ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen zu schützen. „Wir haben Hinweise an die Bevölkerung ausgegeben, vor allem an unsere Senioren: Bitte bleibt heute zu Hause. Außerdem haben wir Personal in Bereitschaft versetzt, falls noch größere Schneemengen kommen und Winterdienst nötig wird“, so Pollmann. Die Entscheidungen seien richtig gewesen. Bereits am Vormittag habe es erste Meldungen über Dach- und Fassadenschäden gegeben, bei denen sich Teile gelöst und auf Straßen gefallen seien.
Trotzdem beschreibt der Bürgermeister die Stimmung auf der Insel als ruhig und besonnen: „Wir sind es hier gewohnt, mit extremen Wetterlagen zu leben. Die große Mehrheit nimmt die Situation an – viele sogar mit Humor. Man freut sich mit den Kindern über den Schnee, und auch Erwachsene sind schon beim Rodeln.“
Helgoland sei auf weitere Entwicklungen vorbereitet, so Pollmann abschließend.

Foto: Privat 


Feuerwehren im Kreis Pinneberg bislang nur moderat gefordert

09.01.2026 | 13:19 Uhr

Der Wintersturm hat im Kreis Pinneberg aus Sicht der Feuerwehren bislang keine größere Einsatzlage ausgelöst. Bis zum Freitagmittag (12 Uhr) wurden die freiwilligen Feuerwehren zu rund 15 Einsätzen alarmiert. Das liegt zwar über einem normalen Wochentag, bleibt aber deutlich unterhalb einer außergewöhnlichen Lage. Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Die Einsätze beschränkten sich überwiegend auf kleinere Hilfeleistungen. In Orten wie Hemdingen, Appen, Wedel und Quickborn mussten umgestürzte Bäume oder herabgefallene Äste beseitigt werden. Auf Helgoland sowie in Wedel sicherten Einsatzkräfte zudem lose Fassadenteile. In mehreren Fällen wurden Dächer vorsorglich auf mögliche Schneelasten überprüft, ohne dass weiterer Handlungsbedarf bestand. In den Städten Elmshorn, Pinneberg und Wedel haben die Feuerwehren vorsorglich Bereitschaften in den Wachen eingerichtet. Hintergrund ist weniger die Zahl kleiner technischer Einsätze, sondern die Sicherstellung der Hilfsfristen bei Bränden. Durch Schnee und Eis benötigen Einsatzkräfte aktuell mehr Zeit, um zur Wache oder zum Einsatzort zu gelangen. Die Feuerwehr kündigte an, bei Bedarf weiter über die Lage zu informieren.


Schwerer Unfall mit E-Scooter auf winterglatter Straße in Flensburg

09.01.2026 | 13:08 Uhr

In Flensburg ist am Freitagmorgen eine E-Scooter-Fahrerin bei einem Unfall auf winterglatter Fahrbahn schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 8:15 Uhr auf der Schleswiger Straße im Bereich der Einmündung Zur Bleiche.
Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 52-jährige Frau mit einem E-Scooter auf dem Geh- und Radweg in Richtung Fördepark unterwegs. Beim Überqueren der Straße Zur Bleiche und dem anschließenden Zurückfahren auf den Gehweg kam der E-Scooter im Schneematsch ins Rutschen. Die Frau stürzte und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Die Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort verschlechterte sich ihr Zustand weiter. Nach Angaben der Polizei kann eine Lebensgefahr derzeit nicht ausgeschlossen werden. Entgegen erster Meldungen handelt es sich bei der Verletzten nicht um ein Kind. Diese Angaben wurden inzwischen korrigiert.


Postabholung auf Föhr vorgezogen – heute keine Paketsendungen mehr

09.01.2026 | 11:54 Uhr

Postkunden auf Föhr müssen sich heute auf Einschränkungen einstellen. Wie die Containertankstelle Föhr über ihre Facebook-Seite mitteilte, wurde die Post aufgrund des Sturms bereits früher als geplant abgeholt. Pakete können deshalb heute nicht mehr von der Insel verschickt werden. Die nächste Abholung ist demnach für Samstag um 9:30 Uhr vorgesehen. Kunden werden gebeten, Wege – wenn möglich – zu vermeiden und die weitere Wetterentwicklung im Blick zu behalten.


Linienbusverkehr auf Föhr und Amrum bis auf Weiteres eingestellt

09.01.2026 | 11:46 Uhr

Der Linienbusverkehr auf Föhr und Amrum ist aufgrund der aktuellen Wetterlage vorerst vollständig eingestellt. Das teilte die Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.) mit.
Sobald der Busverkehr wieder aufgenommen werden kann, will die W.D.R. darüber auf ihrer Internetseite informieren. Fahrgäste werden gebeten, sich dort regelmäßig über den aktuellen Stand zu informieren.


Deutsche Bahn stellt Fernverkehr in Norddeutschland vorerst ein

09.01.2026 | 11:31 Uhr

Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr in weiten Teilen Norddeutschlands bis auf Weiteres eingestellt. Besonders betroffen ist der Großraum Hannover, eines der wichtigsten Eisenbahndrehkreuze Deutschlands. Grund sind anhaltende Schneefälle, starker Wind sowie Eis, die den Betrieb massiv beeinträchtigen. Nach Angaben von Konzernsprecher Achim Strauß verkehren derzeit keine Fernverkehrszüge mehr unter anderem zwischen Hannover und Hamburg, Kiel, Bremen sowie in Richtung Nordsee. Auch die Verbindung Berlin–Hamburg sowie die zentrale Ost-West-Achse von Berlin über Hannover in Richtung Ruhrgebiet und Köln/Düsseldorf sind aktuell unterbrochen.
Die Entscheidung sei aus Sicherheitsgründen getroffen worden, erklärte Strauß. Ziel sei es, zu verhindern, dass Züge auf freier Strecke liegen bleiben. Die Betreuung der Fahrgäste könne an Bahnhöfen deutlich besser gewährleistet werden als außerhalb der Infrastruktur. Deshalb würden auch keine Fernzüge aus westlichen Regionen in Richtung Hannover geschickt, solange dort kein Weiterfahren möglich sei. Wie lange die Einschränkungen andauern, ist derzeit offen. Die Wetterlage sei sehr dynamisch, so Strauß. Zahlreiche zusätzliche Einsatzkräfte seien im Einsatz, um Strecken wieder freizubekommen. Dabei werde auch geprüft, ob es durch die Schneelast zu Schäden an Vegetation oder Infrastruktur gekommen ist. Die Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitenden habe oberste Priorität.


Hörer berichtet von schwierigen Straßenverhältnissen zwischen Nieblum und Alkersum

09.01.2026 | 10:27 Uhr

Ein Hörer hat uns von teils sehr schwierigen Fahrbedingungen auf der Strecke zwischen Nieblum und Alkersum berichtet. Demnach sei die Fahrt am Vormittag „grenzwertig“ gewesen. Aufgrund des Gegenverkehrs habe er stellenweise anhalten müssen, um sicher passieren zu können. Der Bericht passt zu den aktuellen Warnungen vor Schneeverwehungen und eingeschränkter Sicht. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, besonders vorsichtig zu fahren und unnötige Fahrten möglichst zu vermeiden.

Foto: Privat 


Hinweise aus der Region willkommen

09.01.2026 | 06:02 Uhr

Wer auf Föhr, den Nachbarinseln oder im Umkreis unterwegs ist und aktuelle Informationen zur Wetter- und Verkehrslage hat, kann diese gern mit uns teilen. Hinweise von den Straßen, Warnmeldungen oder Fotos nehmen wir per WhatsApp unter 0157 316 86 138 entgegen.

So behalten wir gemeinsam die Lage an diesem Freitag im Blick.


Amtliche Unwetterwarnung vor starken Schneeverwehungen für Föhr und Amrum

08.01.2026 | 22:45 Uhr

Für das Amtsgebiet Föhr-Amrum gilt ab Freitagmorgen eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Gewarnt wird vor starken Schneeverwehungen infolge intensiver Schneefälle und stürmischer Böen. Die Warnung gilt von Freitag, 9. Januar, 6 Uhr, bis voraussichtlich Samstagmorgen, 10. Januar, 7 Uhr. Nach Angaben der Behörden ist ab den frühen Morgenstunden mit kräftigem Schneefall zu rechnen. In Verbindung mit Windböen bis Stärke 10 können sich gefährliche Schneeverwehungen bilden. Besonders auf Straßen ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, örtlich sind auch Straßensperrungen möglich. Zudem kann es zu stark eingeschränkten Sichtverhältnissen kommen.

Betroffen ist nicht nur das Amtsgebiet Föhr-Amrum, sondern der gesamte Kreis Nordfriesland. Einschränkungen werden insbesondere für den öffentlichen Nahverkehr sowie für Fährverbindungen erwartet. Ausfälle sind nicht ausgeschlossen.

Die Behörden raten dringend dazu, Reisen in der Region möglichst zu vermeiden. Sollte eine Fahrt zwingend notwendig sein, sollten nur wintertaugliche Fahrzeuge genutzt und ausreichend Notfallausrüstung mitgeführt werden. Auch zu Hause wird empfohlen, sich auf mögliche Stromausfälle und extreme Witterungsbedingungen vorzubereiten.

Die Bevölkerung wird gebeten, die aktuellen Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes sowie Hinweise der örtlichen Behörden regelmäßig zu verfolgen. Weitere Informationen sind unter anderem über die Warn-App KATWARN abrufbar. Die Dauer der Warnung kann sich je nach Wetterentwicklung noch ändern.

Foto: Andreas Hansen/Amt Föhr-Amrum 


Bus- und Bahnverkehr in Nordfriesland am Freitag teils eingestellt

08.01.2026 | 22:10 Uhr

Mehrere Verkehrsunternehmen in und um Nordfriesland haben wegen der aktuellen Wetterlage umfangreiche Einschränkungen für Freitag (9. Januar) angekündigt. Hintergrund sind amtliche Unwetterprognosen sowie Sicherheitsbedenken für Fahrgäste und Personal. Der Busbetreiber Autokraft nimmt den Linienverkehr am Freitag in Nordfriesland (Netz Nord und Süd) sowie in den Bereichen Husum und St. Peter-Ording nicht auf. Das gilt auch für Linien, die kreisübergreifend aus Nordfriesland in Richtung Flensburg oder Schleswig führen. Eine Wiederaufnahme des Betriebs soll fortlaufend geprüft und kommuniziert werden. Fahrgäste werden gebeten, sich über die NAH.SH-App zu informieren.
Auch die Norddeutschen Verkehrsbetriebe planen Einschränkungen im Netz Mitte inklusive Lüttbus. Sollte das Bildungsministerium den Präsenzunterricht aussetzen, sollen – sofern es die Straßenverhältnisse zulassen – lediglich die Linien 120 und 130 fahren. Andernfalls wird die Wetterlage in der Nacht abgewartet und am Morgen entschieden, ob ein sicherer Betrieb möglich ist. Ist dies nicht der Fall, wird der Verkehr für den gesamten Freitag eingestellt. Die Deutsche Bahn setzt den Busbetrieb am Freitag unter anderem in Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg sowie in den Bereichen Husum und St. Peter-Ording aus. Auch hier sind kreisübergreifende Verbindungen betroffen. Im Kreis Schleswig-Flensburg soll der Betrieb zunächst regulär starten, allerdings mit dem Hinweis, dass es im Laufe des Vormittags zu einer vollständigen Einstellung kommen kann. In diesem Fall wäre auch der Rücktransport von Schülerinnen und Schülern nicht mehr gewährleistet. Alle Verkehrsunternehmen verweisen auf kurzfristige Änderungen je nach Wetterentwicklung. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt unbedingt aktuell informieren, insbesondere über die NAH.SH-App.


Witterungsbedingt kein Unterricht am Freitag – auch Schulen in Nordfriesland betroffen

08.01.2026 | 21:15 Uhr

Wegen der aktuellen Wetterlage fällt am Freitag (9. Januar) in mehreren Teilen Schleswig-Holsteins der Unterricht aus. Das Land hat entschieden, den Präsenzunterricht an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen unter anderem im Kreis Nordfriesland auszusetzen. Neben Nordfriesland sind auch die Kreise Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg und Stormarn betroffen. Landesweit findet zudem an allen Förderzentren kein Unterricht statt.
An den berufsbildenden Schulen kann in eigener Verantwortung der Schulen Distanzunterricht angeboten werden. Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird an den betroffenen Schulen eine Notbetreuung sichergestellt.

Das Land bittet Eltern und Schülerinnen und Schüler, sich über weitere Informationen und mögliche Aktualisierungen auf dem Laufenden zu halten.


Wyk auf Föhr bereitet sich auf anhaltende Winterlage und Sturm vor

08.01.2026 | 21:05 Uhr

Die Stadt Wyk auf Föhr sieht sich für die aktuelle winterliche Wetterlage gut gerüstet. Anhaltender Schnee und ein für das Wochenende angekündigtes Sturmtief stellen den städtischen Bauhof vor besondere Herausforderungen. Fahrzeuge, Sand und Streusalz stehen nach Angaben der Stadt in ausreichender Menge zur Verfügung, zudem gilt seit Anfang November eine durchgehende Einsatzbereitschaft. Aufgrund begrenzter personeller Kapazitäten wird der Winterdienst nach Prioritäten organisiert. Vorrang haben unter anderem Bereiche rund um die Inselklinik, den Hafen, Hauptverkehrsstraßen sowie der Flugplatz mit Heliport. Nebenstraßen und die Fußgängerzone werden nachrangig bedient.
Bauhofleiter Finn Schäfer weist darauf hin, dass vor allem der Wind die Arbeit erschwert. Schneeverwehungen seien derzeit der größte Gegner des Winterdienstes. Zusätzlich ist auch der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) auf der Insel im Einsatz. Dessen Räumfahrzeuge legen bei winterlichen Bedingungen teils deutlich mehr Kilometer zurück als im Normalbetrieb.

Positiv hebt Schäfer den Einsatz von sogenanntem Feuchtsalz hervor, das der LBV.SH verstärkt nutzt. Durch die Anfeuchtung des Streusalzes mit Salzsole haftet dieses besser auf der Fahrbahn und wird weniger verweht. Bürgermeister Uli Hess begrüßt diese Methode ebenfalls. Sein Ziel sei es, Salz nur dort einzusetzen, wo es notwendig ist, und die Umweltbelastung möglichst gering zu halten. Die Stadt wolle diese Technik künftig auch im eigenen Winterdienst stärker nutzen.

Gleichzeitig appelliert die Stadt an die Bevölkerung, den Winterdienst zu unterstützen. Grundstückseigentümer sind verpflichtet, Gehwege freizuhalten und Schnee möglichst auf dem eigenen Grundstück zu lagern. Zudem wird darum gebeten, Fahrzeuge – wenn möglich – nicht am Straßenrand abzustellen. Angesichts der Witterung rät die Stadt zu besonderer Vorsicht und dazu, Wege nur anzutreten, wenn dies unbedingt erforderlich ist.

Foto: Andreas Hansen


Rettungseinsatz vor Helgoland bei schwerem Sturm

08.01.2026 | 20:42 Uhr

Vor Helgoland ist am Mittwoch ein Segler in einem aufwendigen Rettungseinsatz aus Seenot befreit worden. Der Mann war allein unterwegs, als seine Segelyacht bei starkem Sturm beschädigt wurde und nicht mehr steuerbar war. Schnee- und Hagelschauer, sehr schlechte Sichtverhältnisse sowie mehrere Meter hohe Wellen erschwerten den Einsatz erheblich. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, den Segler mithilfe eines Marinehubschraubers und eines Seenotrettungskreuzers von Bord zu holen. Nach Angaben der Seenotretter blieb der Mann unverletzt.


Kfz-Zulassungsstellen in Nordfriesland am Freitag geschlossen

08.01.2026 | 20:30 Uhr

Die Kfz-Zulassungsstellen des Kreises Nordfriesland in Husum und Niebüll bleiben am Freitag (9. Januar) für den Publikumsverkehr geschlossen. Grund ist eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Trotz der Schließung sind die Zulassungsstellen weiterhin telefonisch sowie per E-Mail erreichbar. Bürgerinnen und Bürger, die bereits einen Termin für Freitag vereinbart hatten, können diesen in der kommenden Woche ohne erneute Terminbuchung wahrnehmen.


Große Schneelast: Einsatz auf dem Dach der Schwimmhalle in Niebüll

08.01.2026 | 19:15 Uhr

In Niebüll haben Feuerwehr und Technisches Hilfswerk am Mittwoch umfangreiche Schneeräumarbeiten auf dem Dach der Schwimmhalle durchgeführt. Dort hatten sich nach Einschätzung der Einsatzkräfte rund 200 Kubikmeter Schnee angesammelt. Das Amt Südtondern hatte den Einsatz veranlasst, nachdem ein Statiker die Belastung für die Dachkonstruktion als kritisch bewertet hatte. Um mögliche Schäden oder ein Nachgeben des Daches zu verhindern, kamen speziell ausgebildete Feuerwehrkräfte für Arbeiten in Höhen zum Einsatz. Über eine Drehleiter gelangten sie auf das Dach, wo jeweils mehrere Einsatzkräfte gleichzeitig arbeiteten und permanent gesichert waren.
Im weiteren Verlauf wurde der Einsatz ausgeweitet. Zusätzliche Feuerwehrkräfte sowie das THW richteten mithilfe eines Lkw-Krans einen zweiten Sicherungspunkt ein. Unterstützung kam außerdem von einer Absturzsicherungseinheit aus Bredstedt, die gemeinsam mit der Niebüller Einheit Teil des nordfriesischen Höhen- und Tiefenrettungskonzepts ist.

Der Niebüller Gemeindefeuerwehrführer Sönke Hansen erklärte gegenüber unserer Redaktion, das Dach sei aufgrund seiner baulichen Substanz nicht mehr für eine derart hohe Schneelast ausgelegt gewesen. Ziel des Einsatzes sei es daher gewesen, rechtzeitig zu handeln und eine Gefährdung der Bausubstanz auszuschließen.
Die Arbeiten begannen gegen Mittag und dauerten wegen der Größe des Daches bis in die frühen Abendstunden an. Gegen 19 Uhr wurde der Einsatz beendet. Der Badebetrieb in der Schwimmhalle lief währenddessen weiter, vor dem Gebäude verfolgten zeitweise Schaulustige das Geschehen.

Foto: FF Niebüll-Deezbüll
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Deine Meinung
  1. Dieter Rese   am   9. Januar 2026 at 11:27

    Wir verfolgen auch vom Festland gespannt euren Ticker um zu erfahren was auf der Herzensinsel die wir vor 43 Jahren entdeckt haben zu verfolgen . Wirklich schön das es euren Sender gibt

  2. Familie Aschau   am   9. Januar 2026 at 0:17

    Ihr haltet alle Gäste und Insulaner so aktuell dafür ein riesen Dank an das Team. Bitte kommt heute gut und sicher durch den Tag damit wir auch wieder einige Informationen hier lesen dürfen 🙂

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