Föhr sagt Danke
Veröffentlicht von Pit am 21. Februar 2026
Nachwuchs auf großer Bühne: Eine Überraschung für die C-Juniorinnen des FSV Wyk-Föhr.
Kurz vor der Abfahrt. Die Taschen gepackt. Die Fähre im Blick.
Die C-Juniorinnen des FSV Wyk-Föhr standen am Hafen in Wyk auf Föhr bereit für ihre Reise zu den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg. Mit 14 Punkten aus sechs Spielen hatten sich die Mädchen auf Landesebene den Vizetitel gesichert – und sich damit neben Holstein Kiel für die nächste Runde qualifiziert. Was sie nicht wussten: Vor der Abfahrt wartete noch eine Überraschung.

Eine kleine Geste mit großer Wirkung
Gemeinsam mit EDEKA Knudsen wollten wir im Rahmen unserer Aktion „Föhr sagt Danke“ ein Zeichen setzen.
Marktleiter Thorsten Thiessen hatte mitbekommen, welche starke Leistung die Mannschaft erbracht hat – und dass nun die Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg anstehen. Für ihn und sein Team vom Markt war klar: Das verdient Anerkennung.
Kurzerhand wurden prall gefüllte Energie-Eimer vorbereitet – mit gesunder Nervennahrung, Obst und kleinen Snacks für die Fahrt und das Turnierwochenende.
Überraschung am Fähranleger
Direkt am Fähranleger warteten wir, während die Mannschaft nach und nach eintraf. Niemand ahnte etwas. Als die Eimer überreicht wurden, war die Freude groß. Trainer Thorben Voß und Kapitänin Mieke Berger zeigten sich am Mikrofon sichtlich überrascht. Mit dieser zusätzlichen Unterstützung hatten sie nicht gerechnet. Für die Spielerinnen war klar: Das können sie gut gebrauchen – gerade auf so einer Reise, bei der alles neu, groß und aufregend ist.
Außenseiter mit großem Herzen
Trainer Thorben Voß ordnete die sportliche Lage realistisch ein. Bei den Norddeutschen Meisterschaften treffen die Mädchen auf Mannschaften aus großen Einzugsgebieten – Vereine mit ganz anderen Strukturen und Möglichkeiten. Während andere Teams aus Großstädten kommen, reist der FSV von einer kleinen Nordseeinsel an.
Doch genau das macht diese Geschichte so besonders.
Hier steht nicht nur der sportliche Erfolg im Vordergrund, sondern vor allem Gemeinschaft, Engagement und Leidenschaft. Trainer und Eltern investieren viel Freizeit, um solche Fahrten überhaupt möglich zu machen. Organisation, Logistik und Finanzierung sind für eine Inselmannschaft eine ganz eigene Herausforderung.
Warum auch Nachwuchsarbeit ein Dankeschön verdient
„Föhr sagt Danke“ hat in den vergangenen Wochen Rettungsdienst, Pflegedienst, Luftrettung und viele andere überrascht. Dass nun auch der Nachwuchsfußball bedacht wurde, zeigt: Engagement hat viele Gesichter.
Kinder und Jugendliche, die ihre Freizeit auf dem Sportplatz verbringen, Trainer, die ehrenamtlich Zeit investieren, Eltern, die Fahrten organisieren – all das ist nicht selbstverständlich.
Und genau deshalb wollten wir auch hier einmal sagen: Danke.
Jetzt heißt es: Hamburg wartet
Die Fähre legte ab, die Reise begann. Ob am Ende sportlich noch mehr möglich ist oder nicht – das Wichtigste bleibt: Erfahrung sammeln, gemeinsam auftreten und dieses besondere Wochenende genießen.
Wir drücken den C-Juniorinnen des FSV Wyk-Föhr fest die Daumen. Denn egal, wie es ausgeht: Für uns seid ihr jetzt schon Siegerinnen.
Und deshalb sagen wir: Föhr sagt Danke.

Elisabeth N am 21. Februar 2026 at 13:17
Eure Aktion ist einfach nur großartig 🙂 Und was für eine Anerkennung für die Mannschaft. Viel Erfolg.