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Seenotretter schleppen dänischen Fischkutter frei

Veröffentlicht von am 12. Januar 2026

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Ein dänischer Fischkutter ist am Montagmorgen, 12. Januar 2026, vor dem Hafen von List auf Sylt in eine missliche Lage geraten. Starker Wind drückte ihn Richtung Land, er kam im Schlick fest. Die Seenotretter der Station List/Sylt der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schleppten das Fischereifahrzeug frei.

Gegen 9 Uhr meldete sich der dänische Fischkutter „Katharine HV16“ (Heimathafen: Havneby/ Rømø) bei den Seenotrettern: Der Kapitän und sein Decksmann hatten mit dem Kutter an der Außenseite der nördlichen Mole des Lister Hafens gelegen. Aus ungeklärter Ursache hatten sie die Position dort jedoch nicht halten können. Südöstliche Winde mit sechs Windstärken (bis zu 49 km/h) hatten das rund 24 Meter lange Schiff Richtung Land gedrückt, wo es schließlich im Schlick fest kam.

Die Seenotretter der DGzRS-Station List/Sylt besetzten umgehend das dort vertretungsweise stationierte Seenotrettungsboot HORST HEINER KNETEN und fuhren das kurze Stück aus dem Hafen hinaus zum Unglücksort. Bei leichtem Schneefall übergaben sie eine Schleppleine an den havarierten Fischkutter.

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Annähernd unter Volllast gelang es ihnen mit der zehn Meter langen Rettungseinheit, das viel größere und schwerere Fischereifahrzeug aus dem Schlick zu ziehen. Dieses konnte anschließend aus eigener Kraft nach Dänemark zurückkehren.

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