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Flens-Beach-Tour 2026

Veröffentlicht von am 18. Mai 2026

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Back-to-Back auf Föhr: Joni Erdmann und Bo Hansen holen erneut den Titel bei der Flens-Beach-Tour

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Spitzensport, Nordseefeeling, volle Tribünen und echte Beachvolleyball-Atmosphäre direkt an der Mittelbrücke in Wyk: Zum mittlerweile sechsten Mal machte die Flens-Beach-Tour am vergangenen Wochenende Station auf Föhr – und das mit ganz unterschiedlichen Bedingungen. Während der Samstag von Wind, Regen und grauen Wolken geprägt war, zeigte sich der Sonntag dann von seiner besten Seite. Pünktlich zu den Finalspielen kam die Sonne heraus und die Tribünen am Sandwall füllten sich spürbar.

Vor allem das Männerfinale entwickelte sich dabei zu einem echten Krimi. Am Ende setzten sich erneut die Titelverteidiger Jonathan „Joni“ Erdmann und Bo Hansen vom Beachclub Kiel im Tiebreak durch und sicherten sich damit bereits den zweiten Föhr-Titel in Folge. Schon im vergangenen Jahr hatten die beiden auf der Insel triumphiert – und offenbar fühlen sie sich auf Föhr mittlerweile richtig wohl. „Back to back auf Föhr gewonnen“, sagte Joni Erdmann nach dem Finale lachend im Gespräch mit unserer Redaktion. „Das war auch ohne Sieg schon immer ein Ort, den wir sehr gerne mögen.“

Dabei hatte das Siegerduo ein echtes Volleyball-Marathonwochenende hinter sich. Erst am Donnerstagabend standen die beiden noch bis spät in Düsseldorf auf dem Court, ehe es direkt weiter Richtung Nordsee ging. „Wir sind nachts noch ins Auto gestiegen und rüber gebraust, um hier pünktlich anzukommen“, erzählt Erdmann. Umso beeindruckender war am Ende die Leistung auf Föhr. Besonders die schwierigen Bedingungen machten den Teams am Samstag zu schaffen. Wind und Regen gleichzeitig seien selbst für erfahrene Beachvolleyballer extrem anspruchsvoll. Doch genau damit kamen Erdmann und Hansen offenbar besonders gut zurecht. „Mit Wind oder Regen können wir umgehen – aber beides zusammen macht es richtig knifflig“, so Erdmann.

Beitrag Flens-Beach-Tour 2026 O-Ton Sieger Männer

Vor allem Bo Hansen überzeugte dabei erneut mit starken Aufschlägen. „Bo hat diese Woche die meisten Asse in Deutschland geschlagen“, verriet sein Partner stolz nach dem Finale. Gerade in engen Momenten sei das eine echte Waffe gewesen. Doch einfach machten es die Gegner den beiden keineswegs. Das Finale blieb bis zum Schluss offen und wurde erst im entscheidenden dritten Satz entschieden. „Die Jungs auf der anderen Seite haben eine richtig starke Ballkontrolle gehabt“, sagte Erdmann anerkennend. Am Ende reichten Erfahrung, Nervenstärke und die besseren Momente im Tiebreak für den erneuten Titelgewinn. 

Große Überraschung bei den Frauen

Auch bei den Frauen wurde es spannend – und dort gab es sogar eine kleine Sensation. Denn nicht die an Nummer eins gesetzten Favoritinnen holten sich den Sieg, sondern Theresa Greschik und Stephanie Heitmann aus Hamburg. Das Duo spielte erst sein erstes gemeinsames Turnier der Saison und war lediglich an Position 13 gesetzt. Umso größer war die Freude nach dem Finalsieg. „Wir wussten schon, dass theoretisch etwas gehen kann“, sagte Theresa Greschik nach dem Match. Entscheidend sei gewesen, sich auf die schwierigen Bedingungen einzustellen und mutig zu spielen.

Beitrag Flens-Beach-Tour 2026 O-Ton Siegerinnen Damen

Auch Stephanie Heitmann sprach von einem körperlich extrem anspruchsvollen Wochenende. Vor allem der Wind habe viele Ballwechsel kompliziert gemacht. „Man muss viel ackern, viel erlaufen und ständig reagieren“, so die Siegerin. Dass beide inzwischen Familie und Kinder haben, machte den Erfolg für die beiden offenbar noch besonderer. Wie genau gefeiert wird? Ganz entspannt: „Mit Familie, am Strand bleiben und einfach zusammen freuen“, sagte das Duo nach dem Finale.

Beachvolleyball und echtes Inselgefühl

Die Flens-Beach-Tour zeigte auch 2026 wieder, warum das Turnier auf Föhr für viele Spielerinnen, Spieler und Zuschauer längst zu einem festen Highlight geworden ist. Die Mischung aus Spitzensport, Nordseekulisse, Musik, DJ und Strandatmosphäre sorgte an beiden Tagen trotz wechselhaftem Wetter für echtes Sommerfeeling mitten in Wyk. Und eines klang nach dem Finale bereits deutlich an: Jonathan „Joni“ Erdmann und Bo Hansen würden nur zu gerne auch im kommenden Jahr wieder nach Föhr kommen. Vielleicht dann zum dritten Titel in Folge.

Fotos: Stefan Gaul 

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