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Warnung vor Schockanrufen auf Föhr

Veröffentlicht von am 23. Januar 2026

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Betrüger fordern Geld – Polizei warnt dringend.

Aktuell kommt es auf Föhr vermehrt zu sogenannten Schockanrufen. Dabei geben sich Betrüger am Telefon als Polizisten, Staatsanwälte oder Angehörige aus und schildern eine angebliche Notsituation – zum Beispiel einen schweren oder tödlichen Unfall eines nahen Familienmitglieds. Ziel ist es, die Angerufenen massiv unter Druck zu setzen und zur sofortigen Übergabe von Bargeld oder Wertsachen zu bewegen.

Die Pressestelle der Polizeidirektion Flensburg bittet ausdrücklich darum, diese Warnung weiterzugeben: Echte Polizei oder Staatsanwaltschaft fordern niemals telefonisch Geld oder Kautionen.

Besonders perfide: Die Täter nutzen gezielt Angst, Zeitdruck und emotionale Ausnahmesituationen. Teilweise wird sogar technisch manipuliert, sodass im Display der Angerufenen scheinbar die 110 oder eine offizielle Telefonnummer erscheint.

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So verhalten Sie sich richtig bei einem Schockanruf:

● Sofort auflegen: Beenden Sie das Gespräch umgehend, sobald Geld für einen Angehörigen gefordert wird.

● Keine Informationen preisgeben: Geben Sie niemals Auskunft über Vermögen, Bargeld oder Wertsachen.

● Angehörige selbst kontaktieren: Rufen Sie Ihre Verwandten unter einer Ihnen bekannten Nummer an, um den Sachverhalt zu überprüfen.

● Polizei informieren: Wählen Sie den Notruf 110 und melden Sie den Vorfall – auch bei einem bloßen Verdacht.

● Keine Übergabe: Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.

Die Polizei betont: Auch Versuchstaten sind Straftaten und sollten immer gemeldet werden. Nur so können Täterstrukturen erkannt und weitere Menschen geschützt werden.

Bitte informieren Sie auch ältere Angehörige, Nachbarn und Bekannte über diese Betrugsmasche. Aufmerksamkeit kann in diesem Fall vor großem Schaden schützen.

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