Paukenschlag beim Aquaföhr
Veröffentlicht von Stefan Gaul am 28. April 2026
Neubau fällt ins Wasser – Hallenbad soll saniert werden! Wie geht es jetzt weiter?
Der geplante Neubau des Aquaföhr ist vom Tisch. Stattdessen soll das bestehende Hallenbad saniert werden – eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen für die Insel.

Dabei waren die Pläne bereits weit fortgeschritten: Das in die Jahre gekommene Meerwasser-Wellenbad in Wyk sollte durch einen modernen Neubau ersetzt werden. Vorgesehen waren drei langgestreckte Baukörper für Sauna, Spa, Kurmittel und Schwimmhalle. In einem zweiten Schritt war zusätzlich sogar ein angrenzendes Hotel geplant.
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, warum der Handlungsdruck so groß war: Das Aquaföhr gilt seit Jahren als Sanierungsfall. Das Meerwasser-Brandungsbad am Südstrand wurde 1971 in Betrieb genommen und nach einem Brand Anfang der 90er-Jahre zwar überarbeitet – eine echte Kernsanierung hat es jedoch nie gegeben. Bis heute läuft ein Großteil der Technik noch auf dem Stand der 70er-Jahre.


Bereits im April 2019 hatten sich die Wyker Stadtvertreter deshalb einstimmig für einen Neubau ausgesprochen. Und auch erste vorbereitende Maßnahmen liefen bereits: 2025 wurde in der Lüttmarsch ein neues Regenrückhaltebecken geschaffen – auf genau diesem Gelände sollte das neue Aquaföhr entstehen.
Doch jetzt die überraschende Kehrtwende: Der Neubau ist vom Tisch. Das bestehende Wellenbad muss damit vorerst weiterbetrieben werden.


Was die konkreten Hintergründe dieser Entscheidung sind, war lange nicht öffentlich – doch genau das hat sich heute geändert. Aus nichtöffentlich wird öffentlich. Und das mit einem echten Paukenschlag.
Unsere Redaktion war bei der heutigen Pressekonferenz am Dienstagvormittag im Sitzungssaal des Amt Föhr-Amrum vor Ort und liefert euch die wichtigsten Infos aus erster Hand.
Wie es jetzt konkret in den kommenden Monaten weitergeht, welche Gründe hinter dieser Entscheidung stehen und was das für Föhr bedeutet – das erfahrt ihr im Laufe des Tages bei uns.


Dieser Beitrag wird fortlaufend aktualisiert. Weitere Stimmen, Hintergründe und O-Töne folgen.
Fotos: Stefan Gaul
