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Föhr Rockt 2026

Veröffentlicht von am 22. Mai 2026

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Rockmusik, Begegnung und ganz viel Inselgefühl: „Föhr Rockt“ bringt Nieblum wieder zum Feiern

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Wenn am Pfingstsamstag in Nieblum wieder Gitarren erklingen, Kinder über die Wiese toben, Foodtrucks duften und hunderte Menschen gemeinsam feiern, dann ist klar: „Föhr Rockt“ ist zurück. Und längst ist das Open-Air-Event viel mehr geworden als einfach nur ein kleines Musikfestival.

Am 23. Mai verwandelt sich die Parkanlage „Bi De Meere“ in Nieblum von 13 bis 22 Uhr erneut in einen Treffpunkt für die ganze Insel. Musik, Begegnung, Familienprogramm, Flohmarkt, Foodtrucks und ganz viel Gemeinschaft – genau dafür steht „Föhr Rockt“ mittlerweile. Der Eintritt bleibt auch 2026 wieder komplett kostenlos.

Was als kleine Idee begann, wurde zum Insel-Highlight

Dass das Festival heute so groß geworden ist, hätte beim allerersten Mal wohl kaum jemand erwartet. Genau daran erinnerte sich Bereichsleiter Rainer Bärenwalde vom Haus Schöneberg im Gespräch mit unserer Redaktion. „Wir haben gedacht, wir machen einfach mal eine Veranstaltung und schauen, wie das angenommen wird“, erzählt er lachend. Doch schon beim ersten Mal kamen direkt rund 600 Besucher nach Nieblum. Selbst im vergangenen Jahr, trotz Nieselregen, waren noch rund 400 Menschen dabei. Für Bärenwalde war damals schnell klar: Das ist mehr als nur eine Veranstaltung.

Beitrag FöhrRockt 2026 (1)

Inklusion wird auf Föhr einfach gelebt

Im Mittelpunkt steht dabei seit dem ersten Jahr das gemeinsame Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Und genau das funktioniere auf Föhr besonders gut, finden sowohl Rainer Bärenwalde als auch Geschäftsführer Christof Buck vom Haus Schöneberg. „Hier wird nicht groß über Inklusion geredet – hier wird sie einfach gelebt“, beschreibt Buck die besondere Stimmung auf der Insel.

Das Haus Schöneberg sei längst ein ganz normaler Teil des Insellebens geworden. Viele Menschen auf Föhr würden Bewohnerinnen und Bewohner persönlich kennen. Für beide ist genau das etwas ganz Besonderes. Bärenwalde geht sogar noch weiter: „Die Insel ist da wirklich viel weiter als viele Orte auf dem Festland.“

Drei Bands sorgen für Festivalstimmung

Musikalisch wird bei „Föhr Rockt“ natürlich ebenfalls einiges geboten. Insgesamt drei Bands stehen in diesem Jahr auf der Bühne. Besonders groß ist die Freude über die Kinderrockband „Randale“ aus Bielefeld. Drei Jahre lang habe man versucht, die Band nach Föhr zu holen – jetzt klappt es endlich. Die Mischung aus Rockmusik und kindgerechten Texten dürfte nicht nur bei den jüngeren Gästen für Begeisterung sorgen. Auch Erwachsene kommen bei den energiegeladenen Songs voll auf ihre Kosten.

Und die Band freut sich selbst riesig auf den Auftritt auf Föhr. Sänger Jochen Vahle meldete sich sogar mit einer persönlichen Grußbotschaft bei uns in der Redaktion: „Endlich spielen wir mal wieder auf Föhr – und natürlich spielen wir auch wieder unseren Föhr-Song.“

Beitrag FöhrRockt 2026 (2)

Am Abend übernehmen dann die Sylter Band „T-Bone“ sowie die Föhrer Formation „Guardians of the Dancefloor“ die Bühne und sorgen für Livemusik bis in die Abendstunden.

Foodtrucks, Flohmarkt und Kinderprogramm

Rund um die Musik erwartet die Besucher wieder ein buntes Rahmenprogramm. Vom klassischen Kaffee- und Kuchenverkauf über Foodtrucks bis hin zum Getränkewagen ist alles dabei. Auch der beliebte Flohmarkt gehört wieder zum Konzept. Jeder kann spontan mitmachen und einen eigenen Stand aufbauen – ganz ohne Voranmeldung.

Für Kinder gibt es zusätzlich Hüpfburg, Schminken, Animation und erstmals sogar eine „Slime-Station“, an der bunte Glibbermasse selbst hergestellt werden kann. Besonders schön: Zwei junge Frauen, die im vergangenen Jahr noch spontan beim Abbau geholfen hatten, organisieren dieses Kinderprogramm inzwischen selbst mit.

Unterstützung von der ganzen Insel

Damit „Föhr Rockt“ überhaupt kostenlos bleiben kann, braucht es allerdings auch viel Unterstützung. Und genau die kommt inzwischen aus allen Teilen der Insel. Zahlreiche Firmen, Vereine und Unterstützer beteiligen sich mittlerweile finanziell an dem Festival. Unter anderem helfen lokale Unternehmen, Serviceclubs, Vereine und Sponsoren dabei, die Veranstaltung möglich zu machen. „Das ist wirklich ein getragenes Inselprojekt geworden“, sagt Geschäftsführer Christof Buck. Auch die Einnahmen aus Tassen, Festival-Shirts, Schlüsselanhängern und kleinen Versteigerungen fließen direkt zurück in die Arbeit des Hauses Schöneberg.

„Kommt einfach vorbei“

Und genau darum geht es am Ende eigentlich bei „Föhr Rockt“: unkompliziert zusammenkommen, gemeinsam feiern und einfach einen schönen Tag erleben. Mit bestem Wetter, Rockmusik, Familienprogramm und ganz viel guter Stimmung stehen die Chancen dafür in diesem Jahr mehr als gut. Oder wie Rainer Bärenwalde es am Ende des Gesprächs zusammenfasste: „Es ist dasselbe wie alle Jahre – und noch ein bisschen mehr dazu.“

Fotos: Stefan Gaul 

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