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Dialog auf Föhr

Veröffentlicht von am 6. Juni 2026

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DEHOGA und Ordnungsamt setzen auf mehr Miteinander.

Mehr Dialog, direkter Kontakt und kurze Wege: Der neu gewählte Vorstand des DEHOGA Föhr hat sich zu einem ersten offiziellen Austausch mit Vertretern des Amtes Föhr-Amrum getroffen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen für Gastronomie und Hotellerie auf der Insel sowie die Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt. Beide Seiten vereinbarten, den begonnenen Dialog künftig regelmäßig fortzusetzen.

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Wie aus einer Pressemitteilung des Amtes Föhr-Amrum hervorgeht, trafen sich der neue DEHOGA-Vorsitzende Tim Hennig und sein Stellvertreter Lars-Ole Buth Anfang Juni mit Amtsdirektor Christian Stemmer, Ordnungsamtsleiter Dominik Schultz sowie Christian Wegner vom Amt Föhr-Amrum. Ziel des Treffens war es, gegenseitige Sichtweisen darzustellen und das Verständnis füreinander zu stärken.

Kontrollen und Auflagen im Fokus

Ein Schwerpunkt des Gesprächs waren die Aufgaben und Kontrollen des Ordnungsamtes. Dabei erläuterten die Vertreter des Amtes, dass die Überwachung von gesetzlichen Vorgaben, Satzungen und politischen Beschlüssen zu den Kernaufgaben der Behörde gehört. Kontrolliert würden beispielsweise Brandschutzauflagen, frei zugängliche Notausgänge, die Einhaltung von Öffnungszeiten oder auch die vorgeschriebenen Jugendschutz-Aushänge. Solche Überprüfungen seien vergleichbar mit Kontrollen anderer Behörden, etwa des Veterinäramtes.

Amtsdirektor Christian Stemmer machte dabei deutlich, dass notwendige Kontrollen zwar konsequent durchgeführt werden müssten, dabei aber Augenmaß gefragt sei. Sicherheitsrelevante Verstöße müssten selbstverständlich angesprochen werden. Bei kleineren Mängeln könne jedoch auch pragmatisch gehandelt werden.

Kurkartenkontrollen sorgen für Gesprächsstoff

Auch die Kurkartenkontrollen wurden thematisiert. Tim Hennig sprach dabei Fragen aus der Hotellerie an. Ordnungsamtsleiter Dominik Schultz erklärte, dass die große Mehrheit der Gäste die Kontrollen verständnisvoll begleite. Zudem verwies er darauf, dass Kontrollen im öffentlichen Raum grundsätzlich nichts Ungewöhnliches seien. Gerade die Einnahmen aus den Kurkarten seien ein wichtiger Baustein für die Finanzierung touristischer Infrastruktur auf der Insel. Deshalb werde das Thema auch künftig eine wichtige Rolle spielen.

Gleichbehandlung bei Veranstaltungen gewünscht

Lars-Ole Buth sprach während des Treffens außerdem die Frage an, wie Veranstaltungen auf der Insel behandelt werden. Aus Sicht des DEHOGA sei wichtig, dass vergleichbare Veranstaltungen auch vergleichbar bewertet und genehmigt würden. Als Beispiel nannte er den Wyker Fischmarkt, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie solche Formate auch künftig attraktiv gestaltet werden können.

Nächstes Treffen bereits vereinbart

Am Ende des Gesprächs waren sich alle Beteiligten einig, den direkten Austausch fortzusetzen. Bereits für Mitte August wurde ein weiterer Gesprächstermin vereinbart. Tim Hennig und Lars-Ole Buth bewerten den begonnenen Dialog positiv. Künftig sollen ähnliche Gespräche auch mit der Stadt Wyk und der Föhr Tourismus GmbH geführt werden. Ziel sei es, Probleme frühzeitig anzusprechen, Missverständnisse zu vermeiden und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen auf Föhr zu finden.

Fotos: Stefan Gaul u. Andreas Hansen 

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