Hitzetage auf Föhr und Amrum – Während das Festland schwitzt, genießen die Inseln ihren ganz besonderen Sommer
Veröffentlicht von Stefan Gaul am 25. Juni 2026
Während auf dem Festland vielerorts Temperaturen von deutlich über 30 Grad erwartet werden, präsentieren sich Föhr und Amrum von ihrer angenehmsten Sommerseite. Die frische Nordseebrise sorgt dafür, dass die Temperaturen auf den Inseln deutlich angenehmer bleiben und beste Bedingungen für entspannte Urlaubstage am Strand, Radtouren oder Spaziergänge am Meer bieten. Viele Gäste entscheiden sich deshalb gerade jetzt bewusst für einen Urlaub auf Föhr oder Amrum, um der großen Hitze zu entkommen. In unserem Blog nehmen wir Euch mit durch diese herrlichen Sommertage und zeigen mit aktuellen Bildern, warum die beiden Nordseeinseln gerade während einer Hitzewelle besonders reizvoll sind.

Ein Sommerabend wie aus dem Bilderbuch: Traumhafter Sonnenuntergang über Wyk
25.06.2026
Zum Abschluss eines herrlichen Sommertages hat unser Reporter auf dem Heimweg noch diesen besonderen Moment eingefangen. Hinter der markanten Containertankstelle in Wyk tauchte die untergehende Sonne den Himmel in warme Gold- und Orangetöne und sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre.
Ein spontaner Schnappschuss, der zeigt: Manchmal entstehen die schönsten Bilder genau dann, wenn man gar nicht damit rechnet.

Klinikum Nordfriesland warnt vor Hitze: So schützt Ihr Euch an den heißen Tagen
25.06.2026
Das Klinikum Nordfriesland ruft angesichts der bevorstehenden Hitzetage zu besonderer Vorsicht auf. Während in Teilen Schleswig-Holsteins und Hamburgs am Wochenende Temperaturen von bis zu 35 Grad erwartet werden, bereiten sich die Krankenhäuser bereits auf eine erhöhte Zahl hitzebedingter Behandlungen vor.

Geschäftsführer Stephan W. Unger erklärt, dass zusätzliche Personal- und Lüftungsmaßnahmen vorbereitet wurden. Besonders gefährdete Patientinnen und Patienten werden – soweit möglich – in kühlere Zimmer verlegt. Anders als in Husum und Niebüll verfügen die Patientenzimmer der Inselklinik Föhr-Amrum bereits über eine Klimatisierung.
Auch für alle Bürgerinnen und Bürger gibt das Klinikum wichtige Verhaltenstipps:

Ausreichend trinken:
Mindestens zwei Liter Wasser täglich, bei starkem Schwitzen deutlich mehr. Getränke sollten möglichst zimmerwarm oder leicht gekühlt sein.
Leichte Ernährung:
Bevorzugt wasserreiches Obst und Gemüse wie Melonen, Gurken oder Salate. Auf Alkohol sollte möglichst verzichtet werden.
Wohnräume kühl halten:
Morgens und abends lüften, tagsüber Fenster schließen und Räume mit Rollläden oder Vorhängen abdunkeln.
Mittagshitze meiden:
Körperliche Anstrengungen möglichst in die Morgen- oder Abendstunden verlegen, lockere Kleidung tragen und auf Sonnenschutz, Kopfbedeckung sowie Schatten achten.
Den Kreislauf unterstützen:
Schon ein kurzes Fuß- oder Armbad mit kühlem Wasser kann an heißen Tagen für Erleichterung sorgen.
Das Klinikum appelliert außerdem an alle Menschen, sich bei großer Hitze nicht unnötig zu belasten. So könne jeder dazu beitragen, gesundheitliche Risiken zu vermeiden und gleichzeitig das Gesundheitssystem zu entlasten. Gerade ältere Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder sollten an den heißen Tagen besonders gut geschützt werden.
Fotos: Stefan Gaul u. Reinhard Witt
Warum die große Hitzewelle an unseren Inseln vorbeizieht
25.06.2026
Während in weiten Teilen Deutschlands in den kommenden Tagen Temperaturen von deutlich über 30 Grad erwartet werden, dürfen sich Föhr und Amrum erneut über deutlich angenehmere Bedingungen freuen. Das Hochdruckgebiet „Hartmut“ sorgt zwar auch bei uns für sommerliches Wetter, die kühlende Wirkung der Nordsee verhindert jedoch die extreme Hitze auf den Inseln.
Unser Wetterexperte Markus Mösser beobachtet die Entwicklung genau. Er berichtet, dass den Deutschen Wetterdienst zufolge in Schleswig-Holstein und Hamburg verbreitet Höchstwerte zwischen 31 und 36 Grad möglich sind. Auf Föhr und Amrum bleibt es dagegen deutlich angenehmer. Am heutigen Freitag werden auf Föhr Höchstwerte um 27 Grad erwartet, örtlich könnten auch knapp 30 Grad erreicht werden. Mit den sommerlichen Temperaturen steigt allerdings auch die Belastung durch die Sonne. Der UV-Index erreicht zur Mittagszeit den hohen Wert 7. Deshalb gilt: Wenn möglich die Mittagssonne meiden, ausreichend trinken sowie an Sonnenschutz, Kopfbedeckung und Sonnenbrille denken. Bis zu 16 Sonnenstunden laden zwar zu einem Tag am Strand oder im Freien ein, ein guter Sonnenschutz sollte dabei aber selbstverständlich sein. Bereits ab Samstag gehen die Temperaturen leicht zurück und bewegen sich bei angenehmen 25 bis 26 Grad. Auch in der kommenden Woche bleibt es sommerlich, allerdings mit deutlich mehr Wolken und Höchstwerten um die 20 Grad.
Fazit unseres Wettermanns: Die Hitzewelle erreicht zwar große Teile Deutschlands – die friesische Karibik bleibt davon aber weitgehend verschont. Beste Voraussetzungen also, um die Sommertage bei einem Strandspaziergang, einem Sprung in die Nordsee oder einem leckeren Eis ganz entspannt zu genießen.

