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ÖPNV auf den Inseln

Veröffentlicht von am 9. März 2026

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Busverkehr auf Föhr und Amrum gesichert – Kreis verlängert Zusammenarbeit mit der W.D.R. bis 2030.

Der Busverkehr auf den Inseln Föhr und Amrum bleibt auch in den kommenden Jahren in den Händen der Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.). Der Kreis Nordfriesland hat entschieden, den Betrieb des öffentlichen Nahverkehrs zunächst für weitere drei Jahre an das Inselunternehmen zu vergeben.

Landrat Florian Lorenzen, W.D.R. Geschäftsführer Axel Meynköhn und W.D.R. Prokurist Christian Gabriel, mit der unterzeichneten Konzessionsvergabe. Foto: Kreis Nordfriesland

Die bisherige Konzession für den Betrieb des ÖPNV war 2017 an die W.D.R. vergeben worden und läuft planmäßig Ende Juli 2027 aus.

Übergangslösung bis 2030 geplant

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Statt die Verkehrsleistungen direkt für einen längeren Zeitraum neu auszuschreiben, setzt der Kreis zunächst auf eine Übergangslösung bis 2030. Hintergrund ist ein Gutachten, das im vergangenen Jahr vom Amt Föhr-Amrum vorgelegt wurde. Darin werden verschiedene Vorschläge für eine mögliche Neuausrichtung des öffentlichen Nahverkehrs auf den Inseln gemacht.

Landrat Florian Lorenzen betont, dass diese Ideen zunächst sorgfältig geprüft werden müssen. „Wir werden einige Zeit brauchen, um diese Ideen und Maßnahmen gründlich zu prüfen und durchzurechnen. Deshalb wäre es übereilt, sich schon jetzt für die nächsten zehn Jahre auf bestimmte ÖPNV-Leistungen festzulegen.“

Mit der jetzt beschlossenen Lösung gewinnt der Kreis nach eigenen Angaben die nötige Zeit, um eine langfristige Ausschreibung vorzubereiten.

Planung für die Jahre 2030 bis 2040

Die Übergangsvergabe soll ermöglichen, die künftige Entwicklung des Nahverkehrs auf Föhr und Amrum gemeinsam mit den Kommunen und Beteiligten genauer zu planen.

„Die W.D.R. ist für uns ein seit Jahrzehnten bewährter, verlässlicher Partner“, erklärt Lorenzen. „Indem wir diese gute Zusammenarbeit bis 2030 fortsetzen, gewinnen wir Zeit, um die Ausschreibung für die Jahre 2030 bis 2040 sorgfältig vorzubereiten.“

Auch aus Sicht des Amtes Föhr-Amrum bietet die Entscheidung Planungssicherheit. Amtsdirektor Christian Stemmer sieht darin eine Chance, die zukünftige Ausrichtung des ÖPNV in Ruhe zu entwickeln „Diese Lösung verschafft uns genügend Spielraum, um gemeinsam zu überlegen, wie sich der ÖPNV auf Föhr und Amrum in einem wirtschaftlich machbaren Rahmen weiterentwickeln kann.“

W.D.R. möchte Betrieb weiterhin eigenwirtschaftlich führen

Die Wyker Dampfschiffs-Reederei selbst hat bereits signalisiert, dass sie auch in Zukunft am Busverkehr auf den Inseln interessiert ist. Geschäftsführer Axel Meynköhn bestätigte, dass das Unternehmen den ÖPNV auch im Rahmen der kommenden Ausschreibung eigenwirtschaftlich weiterführen möchte. Damit bleibt die W.D.R., die seit Jahrzehnten eng mit der Verkehrsinfrastruktur auf den Inseln verbunden ist, vorerst weiterhin zentraler Partner beim Busverkehr auf Föhr und Amrum.

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