Kinderolympiade 2026
Veröffentlicht von Pit am 1. März 2026
Trotz Winterwetter voller Einsatz: Föhrer Nachwuchs sprintet ins Finale nach Bredstedt.
Eis, Schnee und einige krankheitsbedingte Ausfälle konnten sie nicht stoppen: Bei der diesjährigen Föhrer Kinderolympiade war ordentlich Tempo drin. Anfang des Jahres gingen insgesamt 62 Kinder an den Start – trotz über 15 kurzfristiger Abmeldungen. Und besonders auffällig: Die Mädchen haben in diesem Jahr kräftig vorgelegt.

„Die Großen sind durch den Parcours geflogen“
Organisiert wurde die Kinderolympiade erneut von Lynn Burkat – und die zeigte sich trotz der Umstände zufrieden: „Wir hatten tatsächlich über 15 Abmeldungen wegen Krankheit. Das ist natürlich schade, aber wir waren trotzdem 62 Kinder. Damit waren wir zufrieden.“ Vor allem die Jahrgänge 2015 und 2016 beeindruckten mit starken Leistungen.


„Die Großen sind da durch den Parcours geflogen. Die waren schon richtig gut“, sagte Burkat. „Aber die Kleinen auch – alle haben das super gemacht.“ In der Sporthalle der Eilun Feer Skuul wurde gekrabbelt, gesprintet, balanciert und geklettert – ein anspruchsvoller Bewegungsparcours, der den Kindern alles abverlangte.
„Manchmal bin ich stecken geblieben“
Bei uns am Mikro standen die vier Erstplatzierten der Jahrgänge 2015/2016 – und die waren sichtlich stolz. Lene sicherte sich Platz 1 mit einer Zeit von 31 Sekunden. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte sie lachend. Das Schwierigste? „Da, wo man drunter durchkrabbeln musste – da bin ich manchmal stecken geblieben.“


Auch Mia, Zweitplatzierte mit 34 Sekunden, bestätigte: „Das war das Schwierigste. Man muss runter, hoch, runter – das ist schwierig.“
Bei den Jungen überzeugten Momme und Mats mit starken Zeiten – und jeder Menge Ehrgeiz. Nach dem Wettkampf hieß es für die meisten: erstmal ausruhen. Oder – typisch sportlich – noch beim Handballturnier zuschauen.


Organisation mit Routine und Herzblut
Für Lynn Burkat und ihr eingespieltes Helferteam bedeutet die Kinderolympiade jedes Jahr viel Vorbereitung – aber auch viel Freude: „Es macht mir jedes Jahr ganz viel Spaß, mit so vielen Kindern in der Turnhalle zu stehen. Jeder weiß, was er machen soll. Das läuft immer richtig gut.“


Nächster Halt: Landesfinale in Bredstedt
Für die Schnellsten geht es jetzt weiter: Am 14. März steht das große Finale in der Harald-Nommensen-Halle in Bredstedt an. Jeweils sechs Mädchen und sechs Jungen vertreten Föhr.


Qualifiziert haben sich:
Jahrgänge 2015/2016
Lene Horster, Mia Burkat
Momme Volkerts, Mats Ketels
Jahrgänge 2017/2018
Leenke Knudsen, Lisbeth Volkers
Dion Weigelt, Bosse Nickelsen
Jahrgänge 2019/2020
Jarla Spitzhorn, Ehmi Quedens
Lenn Lorenzen, Hannes Ohlsen
In den vergangenen Jahren konnte Föhr bereits mehrfach Medaillen mit nach Hause bringen. Vielleicht klappt es auch in diesem Jahr wieder.
Eines steht fest: Der Ehrgeiz ist da. Und die Freude an der Bewegung sowieso.

Fotos: Stefan Gaul
